Bericht zum Camp in Pforzheim

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Die HSG Pforzheim bedankt sich herzlich beim Herrn Schönthaler und bei Frau Bertsch von der Sparkassen Versicherung Gunter Schönthaler für Ihre Unterstützung bei unserem Handballcamp.

Das Handball-Camp

Am ersten Tag bekamen wir Namensschilder, damit wir uns gegenseitig mit den jeweiligen Namen ansprechen konnten. Zu Beginn war auch Gunter Schönthaler der Sparkassen Versicherung da, um zusammen mit Dago Leukefeld das Camp zu eröffnen. An diesem Tag haben wir auch unsere Camp-Jacken bekommen und haben ein Bild gemacht.

Am zweiten Tag waren zwei deutsche Nationalspielerinnen da. Sie schauten zu und kurz vor dem Essen durften wir ihnen Fragen stellen. Es wurden unterschiedliche Fragen gestellt, wie zum Beispiel in welchem Verein sie denn spielen oder was für Pokale sie besitzen. Nach dem Essen haben die beiden dann Autogramme gegeben und sich anschließend auch wieder verabschiedet.

Beide Tage fingen mit dem Aufwärmen an. Dabei bekamen wir immer gewisse Aufgaben, die wir dann auszuführen hatten. Eine davon war zum Beispiel zu zeigen, wie geschickt man mit dem Ball umgeht und was für Tricks man mit dem Ball drauf hat. Nach dem Aufwärmen wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Diese wurden nach Alter sortiert. Es gab also die „Große Gruppe“, die „Mittlere Gruppe“ und die „Kleine Gruppe“. Die Gruppen wurden abwechselnd von Frank, Dago oder Nasti trainiert. Frank hat mit uns Koordinationsübungen gemacht. Es waren verschieden Aufgaben mit verschiedenen „Hilfsmitteln“. Zum Beispiel durften wir mit einer Bank, einem Seil aber auch mit einem Trampolin arbeiten. Mir persönlich haben die Übungen auf dem Trampolin am meisten gefallen, da man sich dort einfach am dämlichsten anstellen konnte. Deshalb haben wir auch sehr viel lachen können.

Bei Dago und Nasti haben wir am ersten Tag mit den Air-Bodys an unseren Schlagwürfen gearbeitet. Wir haben mit Dago zusammengetragen, was wichtig beim Schlagwurf ist. Das sind neue Dinge, wie dass man den Handrücken aus dem Augenwinkel sehen muss, aber auch altbekannte, wie dass der Ellenbogen sich auf der Höhe des Ohrs befinden muss. Außerdem erzählte er uns, dass man vier Gelenke für einen Wurf benötigt. Das am stärksten benötigte Gelenk ist das Hüftgelenk.  Bei dieser Gelegenheit zeigte er uns einen Ball mit Hilfestellung für den richtigen Wurf. Auf dem Ball ist eine Hand aufgezeichnet, die im Daumen und im kleinen Finger „press“ stehen hat. Das soll helfen, den Ball richtig zu halten. Auf dem Ball gibt es durch einen traurigen und einen fröhlichen Smiley die Chance, für den Gegenüber ganz leicht zu beurteilen, ob man richtig wirft. Sobald derjenige, dem ich den Ball zupasse, den traurigen Smiley sieht, weiß er, dass ich etwas falsch mache und er kann mich so korrigieren, dass man den fröhlichen Smiley sieht. Als Dago fertig war, übten wir den Abwurf am höchsten Punkt. Dies taten wir in zwei unterschiedlichen Aufgaben. Die erste bestand darin, auf das Tor zuzulaufen, währenddessen den Ball über dem Kopf immer wieder nach vorne und nach hinten zu bewegen und dann ab der 9-Meter-Linie aus dieser Position zu werfen. Die zweite Aufgabe bestand darin, zwei- , dreimal mit dem Ball auf den Kopf des Air-Bodys „einzuschlagen“ und dann ohne erneut auszuholen auf das Tor zu werfen.

Am zweite Tag arbeiteten wir teilweise mit dem Kreis- und dem Rückraumverhalten. Dago machte mit uns Übungen, bei denen wir beobachten und dann aufgrund einer vorgegebenen Tatsache handeln mussten. Eine Übung war zum Beispiel, dass einer in der Abwehr und einer im Angriff war. Der im Angriff warf den Ball in die Luft, drehte sich und musste erfassen, ob die Abwehr auf den Angreifer zukommt oder ob sie mit „breiten Beinen“ da steht. Im Fall, dass die Abwehr auf den Angreifer zukommt, muss dieser zuerst ausweichen und dann ein Eins-gegen-Eins starten. Wenn die Abwehr aber mit „breiten Beinen“ da steht, dann muss der Angreifer einen Bodenpass durch dessen Beine spielen und aufs Tor werfen. Bei all diesen Übungen habe ich gelernt, als Rechtshänder niemals aus einem Sprungwurf von Rückraumrechts zu werfen, da dies sehr schwierig ist und nur sehr wenige können. Dann habe ich gelernt, dass, sobald die Abwehr hinten bleibt, man von hinten werfen muss.

Vor dem Mittagessen wurden immer Teams zusammengestellt und diese spielten dann gegeneinander. Anschließend gab es etwas zu essen und wir hatten insgesamt zwei Stunden Pause.
Allgemein kann ich sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und ich sehr viel Neues mitnehmen konnte.

Jasmin Heilemann

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