SV Handballcamp Schorndorf

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Vom 2. bis 3. November fand ein Handballcamp in Schorndorf statt. Hier ein kurer Camp-Bericht von Susanne Degel:

Lernintensives Trainingscamp mit dem einstigen Nationalcoach Dago Leukefeld

Handball pur war an zwei Tagen in den Herbstferien für 40 Mädchen und Jungen der SG Schorndorf von der D- bis zur A-Jugend angesagt. Zu Gast in der Grauhalde-Sporthalle war der ehemalige und erfolgreiche Bundesliga- und Nationalmannschaftstrainer Dago Leukefeld mit seiner Handballschule, die er seit zwei Jahren betreibt. Im Mittelpunkt des Camps, das die Sparkassen-Versicherung in Baden-Württemberg über ihr Sportförderprogramm finanziell unterstützt, standen der Technikerwerb insbesondere beim Schlagwurf. Zwei Einheiten pro Tag standen auf dem Programm, das außer Wurftraining auch viele für die Jugendlichen neue Koordinations- und Stabilisationsübungen beinhaltet hat. „Wir wollen die jungen Handballer in diesen Camps einfach ein Stück weiterentwickeln“, sagt Leukefeld, der einst mit 23 Jahren der jüngste Erstliga-Trainer in der ehemaligen DDR war. Überdies legen er und sein Team – in Schorndorf wurde der 52-Jährige von seinem langjährigen Co-Trainer Frank Puttfarken unterstützt – in den Camps viel Wert auf das Gemeinschaftsgefühl. „Hier trainieren und spielen Jugendliche unterschiedlichen Alters zusammen, die sich vorher gar nicht kannten“, sagt Leukefeld, der mit seinen Übungen auch für die zuschauenden Jugendtrainer neue Impulse setzen konnte.

Mittlerweile führt die Dago-Leukefeld-Handballschule rund 25 Camps im Jahr durch – auch in Österreich, der Schweiz und in Luxemburg. Bei der SG Schorndorf hat es ihm sehr gut gefallen. „Das war eine coole Sache und hat richtig Spaß gemacht. Man hat gemerkt, dass die jungen Handballer im Verein gut geführt und angeleitet werden“, sagt er. Auch die Beteiligten, die unter anderen eine Trainingsjacke mit dem Logo der Dago-Leukefeld-Handballschule bekommen haben, haben in den Trainingseinheiten viel gelernt – auch, dass Handball im Angriff eigentlich ganz einfach ist. „Wenn ich frei bin, werfe ich, wenn nicht, werfe ich nicht“, erklärt Leukefeld. Ähnlich einfach verhalte es sich in der Abwehr. „Gegen gefährlich Spieler verteidige ich, gegen ungefährliche nicht.“ Wenn man das unterscheiden könne, sei man schon auf einem sehr guten Weg.

Und weil das Camp in Schorndorf so außerordentlich gut angekommen ist – bei der Abteilungsführung um Christoph Berger, bei Dago Leukefeld, den Spielern und den Vernatwortlichen bei der SV gleichermaßen – ist im Frühjahr an eine Wiederholung gedacht. Dann allerdings dürfen die jüngeren Jugendmannschaften mit einem der besten Trainer Deutschlands, der auch über jahrelange Erfahrung im Jugendbereich verfügt, zwei Tage lang trainieren und dabei viel Neues lernen.

 

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